Was ist Bio?

Das EU-Bio-Logo kennzeichnet alle Bioprodukte, die in einem EU-Mitgliedstaat hergestellt wurden. Bioprodukte aus Deutschland wiederum sind am staatlichen Bio-Siegel gut zu erkennen. Doch was bedeuten die Kennzeichnungen eigentlich genau und wofür stehen andere Bio-Siegel, die häufig auf den Bioprodukten zu finden sind?

Das EU-Bio-Logo und das deutsche Bio-Siegel

Die Begriffe „bio“ und „öko“sind gesetzlich geschützt. Den Mindeststandard dazu definieren die strengen Normen der EU-Rechtsvorschriften für den ökologischen Landbau. Seit Juli 2012 ist es Pflicht, die in der Europäischen Union vorverpackten Biolebensmittel mit dem EU-Bio-Logo zu kennzeichnen. Anzugeben ist dabei die Herkunft der Zutaten: EU-Landwirtschaft / Nicht-EU-Landwirtschaft oder die alleinige Angabe des Landes, wenn alle Zutaten aus diesem stammen. Die Betriebe werden jährlich kontrolliert. Tiere sind gemäß der vorgegebenen Standards tiergerecht zu halten. Das deutsche Bio-Siegel ist eine freiwillige Kennzeichnung. Es gelten dieselben Rechtsvorschriften wie beim EU-Bio-Logo. Mindestens 95 % der Zutaten müssen aus ökologischer Landwirtschaft stammen. Der Einsatz von Gentechnik ist verboten. Antibiotika und einige wenige Pflanzenschutzmittel sind in streng geregelten Ausnahmen erlaubt. Rund 45 Zusatzstoffe dürfen verwendet werden.

Die größten deutschen Bio-Verbandssiegel

Im ökologischen Landbau haben sich verschiedene Anbauverbände etabliert. Einige gibt es schon seit Jahrzehnten. Ihre Ausrichtungen unterscheiden sich voneinander. In einigen Punkten sind ihre Richtlinien deutlich strenger als die EU-Rechtsvorschriften: So ist für die Verbandsmitglieder die Umstellung des gesamten landwirtschaftlichen Betriebs auf den Ökolandbau Pflicht. Alle Zutaten und Futtermittel müssen aus biologischer Landwirtschaft stammen. Das Kriterium „Regionalität“ muss in der Erzeugung und Vermarktung der Produkte berücksichtigt werden und es sind nur 20 bis 25 Zusatzstoffe erlaubt.

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